Entstehung der Ehegrund-Pfarrei

Der Weg der kirchlichen Gemeinden im Ehegrund zu einer Pfarrei war sehr lange. 
Aufgeteilt in zwei Kirchenkreise (KK Nürnberg und KK Ansbach/Würzburg) und zugeordnet zu drei Dekanaten, lagen die ursprünglich 3 Pfarreien mit ihren 8 Kirchengemeinden geographisch ganz nahe bei einander, aber kirchenpolitisch sehr weit voneinander entfernt. 

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Kirchenvorstände der 8 Kirchengemeinden

Pfarrstelle Sugenheim

Die Sankt Erhard Kirche wurde 1765/66 unter den damaligen Patronatsherren Johann Wilhelm und Christoph Wolfgang von Seckendorf-Aberdar im sogenannten Markgrafenstil errichtet, das heißt, dass an der Ostseite Altar, Kanzel und Orgel übereinander angeordnet sind. Besonders zu erwähnen sind die Epitaphien der langjährigen Patronatsherren.
Das Pfarrhaus liegt zentral am neu gestaltetem Marktplatz. Es wird im Frühjahr 2020 komplett renoviert mit Einbau einer neuen Gasheizung. Im Erdgeschoß befindet sich Arbeitszimmer, Küche mit Speise, Ess- und Wohnzimmer. Das Schlafzimmer, drei Kinder- und ein Fremdenzimmer und das Bad befinden sich im ersten Stock. Im ruhig gelegen Garten befindet sich eine schöne ca. 40 qm große Terrasse.
Das evangelische Gemeindehaus befindet sich in Sichtweite oberhalb des Pfarrhauses. Hier treffen sich der Kirchenchor, Posaunenchor, Kirchenvorstand bzw. werden verschiedene Treffen/Veranstaltungen abgehalten wie Mädchenjugendschar, Seniorennachmittage, Kindergottesdienst, Präparanden- und Konfirmandenunterricht.
In den Wintermonaten (abwechselnd, 2-wöchig) findet der Gottesdienst im Gemeindehaus statt.

Die Ehegrundschule ist ca. zweihundert Meter vom Gemeindehaus entfernt. Hier werden die Kinder bis zur vierten Klasse aus den Ehegrundgemeinden unterrichtet. In der Ehegrundschule ist auch der Kinderhort Sonnenblume untergebracht, deren Träger die evangelische Kirchengemeinde ist. Im Anschluss an die Schule kommt der evangelische Kindergarten, in dem drei Gruppen und eine Kleinkindgruppe betreut werden. 

Pfarrstelle Markt Nordheim

Kirche, Rathaus und Wirtshaus bilden auch in Markt Nordheim den traditionellen fränkischen Dorfmittelpunkt.
Hinter der Kirche versteckt wartet, das frisch renovierte, Pfarrhaus auf seine neuen Bewohner.
In den 1960ern erbaut liegt es in einem schönen Garten.
Neben Amtszimmer und Registratur stehen im Erdgeschoß Küche Wohn- und Eßbereich sowie WC und Abstellraum zur Verfügung. Im 1. OG gibt es 3 Zimmer und ein Bad. auch der ausgebaute Dachboden kann genutzt werden. Geheizt wird das Pfarrhaus mit Öl. Anschlüsse für Holzöfen sind vorhanden.
In Sichtweite des Pfarrhauses liegt das Gemeindehaus.
Im unteren Stockwerk befindet sich der Kindergarten Mäusenest. Im oberen Stockwerk ist ein Saal, eine Teeküche, ein Gruppenraum sowie WC und Materiallager.
Der Gemeindesaal wird für Kirchenchor- sowie Posaunenchorproben genutzt. Aber auch andere Treffen wie Krabbelgruppe oder Seniorennachmittag finden hier statt.

Gemeinsames Pfarrbüro der Ehegrundpfarrei in Krautostheim

Im gemeinsamen Pfarrbüro für den Ehegrund werden zwei Sekretärinnen mit insgesamt 12 Wochenstunden arbeiten. Unterstützt werden sie vom zentralen Pfarramt mit Sitz in Markt Einersheim. Da die bayerische Landeskirche es vermehrt befürwortet privates Wohnen und Arbeiten zu trennen, ist es angedacht das Erdgeschoss des Gemeindehauses in Krautostheim in ein Pfarrbüro umzubauen. 

Zentrales Pfarramt des Dekanatsbezirkes Markt Einersheim

Die 34 Kirchengemeinden des Dekanatsbezirkes Markt Einersheim betreiben in Markt Einersheim ein „zentrales Pfarramt“. In dieser Einrichtung, die in einem geförderten Modellversuch entstanden ist, werden vielen Aufgaben der einzelnen Pfarrämter vor Ort zentral erledigt. Ein großes Druckwerk für umfangreichere Druck- oder Kopieraufgaben steht zur Verfügung. Alle Mewiseingaben und -abfragen werden dort gemacht, die Kirchenbücher geführt, sowie Urkunden oder Einladungen erstellt. Vieles ist standardisiert und wird zentral und in den einzelnen Pfarrämtern auf gleiche Weise umgesetzt. Die Aufgaben im zentralen Pfarramt teilen sich 3 Assistenzkräfte, die gut ausgebildet und alle zugleich auch in den einzelnen Pfarrämtern tätig sind. Das hat den Vorteil, dass alle Mitarbeitenden im Alltagsgeschäft über große Routine verfügen und mindestens mit 20 WStd beschäftigt sind. Gegenseitige Vertretungen und das Abfangen von Spitzenbelastungen sind gut geregelt. 

© 2020 Ehegrund Team

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